(Streit-) Gepräch zwischen AstA und AK Raum zum Thema Freiraum an der Uni Kiel

der Schluss wird noch nachgeliefert.

Texte vom AK zum Thema:

Freiraum an der Uni Kiel?
In die Christian-Albrechts-Universität kommt Bewegung: Der Ruf nach einem selbstverwalteten Raum für eine lebendigere studentische Kultur wird lauter.
Vor Kurzem wurde der CAU ein neues Gebäude zur Verfügung gestellt: das ehemalige Pflanzenschutzamt am Westring 383 neben der Unikirche.
Derzeit verhandeln Präsidium und AStA abseits der universitären Öffentlichkeit über dessen zukünftige Nutzung.
Den bisherigen Informationen zufolge soll das Gebäude neben der Einrichtung einer Kindertagesstätte im untersten der drei Stockwerke entweder der Erweiterung eines Instituts dienen oder als studentischer Raum zur Verfügung gestellt werden.
Ein Zusammenschluss mehrerer Studierender, der sich als Arbeits- und Aktionskreis kritischer Studierender Kiel (AKS) die Schaffung und Schärfung eines kritischen Bewusstseins für das universitäre Geschehen zur Aufgabe gemacht hat, ist nun bestrebt, diese Thematik der Studierendenschaft öffentlich zu machen. Bereits letztes Jahr setzte er die Annahme eines Antrages im Studierendenparlament durch, der die Etablierung eines Raumes für die gesamte Studierendenschaft zum Ziel hatte und an den AStA weitergeleitet wurde.
Seit einigen Tagen artikuliert der AKS verstärkt auf Flyern und Plakaten das Bedürfnis nach studentischem Freiraum, verleiht eigenen Vorstellungen von studentischer Selbstverwaltung Ausdruck und macht auf den diesbezüglichen Mangel im universitären Alltag aufmerksam. So fehle seit 2004 ein nichtkommerzieller, emanzipatorisch strukturierter Ort studentischer Begegnung auf dem Campus, nämlich seitdem das Gebäude, welches den studentischen Raum „KOMM“ beheimatete, abgerissen wurde. Die vielfältigen Möglichkeiten, welche solch ein Raum geboten hätte, seien nun nicht mehr vorhanden oder nur am Rande gegeben.Diese sind beispielsweise instituts- und fakultätsübergreifende Kommunikation zwischen Studierenden, Veranstaltungen wie Lesungen, Workshops, Themenabende, Konzerte u.ä., ein nichtkommerzielles Studentencafé und eine unabhängige Plattform für politisches und soziales Engagement, deren Fehlen als besonders bedauerlich empfunden wird. Die Räumlichkeiten sollten von den Studenten selbst frei und kreativ ausgestaltet werden können.
Der zentrale Punkt in den Vorstellungen des AKS betrifft die Verwaltungsstruktur eines solchen studentischen Freiraumes. So erachtet der AKS die Verwaltung dieses Raumes durch ein für alle offenes, unabhängiges NutzerInnenplenum als einzig sinnvoll. Auf diese Weise könne jeder seine Bedürfnisse unmittelbar zur Geltung bringen.
Der Verlauf der Verhandlungen lässt sich allerdings nicht einsehen, auch der AStA hüllt sich darüber in Schweigen.
Weitere Aktionen seitens des AKS bezüglich dieses Themas sind jedoch zu erwarten.
Kiel, den 10. März 2009




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