13.5. Buchvorstellung: „Streifzüge durch das rote 20.Jahrhundert“

Buchvorstellung | 13. Mai 2014 | Uni Kiel – Kleiner Hörsaal der alten Mensa (Raum 13), Ecke Westring/Olshausenstraße | Beginn 18:00 Uhr

Es sind Geschichten vom Scheitern und vom Neu-Beginnen, mit denen sich der Bochumer Historiker und Publizist Christoph Jünke in seinem neuesten Werk Streifzüge durch das rote 20.Jahrhundert auseinandersetzt.

Die Beiträge schlagen einen Bogen von der sozialistischen Klassik zu Beginn des 20.Jahrhunderts bis zum Epochenbruch am Ende desselben – von Karl Liebknecht über Victor Serge und E.P. Thompson bis Oskar Negt und Pierre Bourdieu, von den Linkssozialisten, Linkskommunisten und Trotzkisten über die heimatlose und die Neue Linke bis zur neuen zynischen Intelligenz der 1990er Jahre. Sie nähern sich der Problem- und Entwicklungsgeschichte dieser Strömungen und Individuen, die an den Rändern der sozialdemokratischen und kommunistischen Parteien Antworten suchten auf die Blockaden und Sackgassen der alten Arbeiter- und Emanzipationsbewegung. Stärken und Schwächen dieser Strömungen und Individuen exemplarisch herausarbeitend, begibt sich der Autor auf Spurensuche nach fortwirkenden politischen Mustern und einem unabgegoltenen Erbe, das auf dem Weg in eine mögliche Zukunft nicht vergessen werden sollte.

Christoph Jünke (geboren 1964) lebt als Historiker und Publizist in Bochum. Er ist Vorsitzender der Leo-Kofler-Gesellschaft e.V. und arbeitet am Lehrbereich Neuere Deutsche und Europäische Geschichte der Fern-Universität Hagen.

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung





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