13.11. Philosophischer Salon

Ort: FH Kiel | Bunker D | 17-19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung

„Da für ihn noch einige Krümel vom Prestige der Universität abfallen, freut sich der Student immer noch, Student zu sein.“ (Situationistische Internationale 1966)

Wie steht es heute um das Bewusstsein der Studierenden und gibt es noch die Einbildung mittels eines Hochschulabschlusses ‚Prestige‘ zu erreichen oder gar ein wahrhaft ‚gebildeter Mensch‘ zu werden? Was ist vom bildungsbürgerlichen ‚Prestige‘ an den Massenuniversitäten übrig geblieben? Worin besteht die gesellschaftliche Funktion der Universitäten heute und inwiefern sind sie als Teil des Bildungssystems an der Formung der ‚Ware Arbeitskraft‘ beteiligt? Gab es je Freiräume des selbstbestimmten Lernens und Forschens und wie könnte ein emanzipatorisches Bildungsideal aussehen? Wie steht es zudem um die Praxis und Forderungen vergangener Bildungsstreiks? Zielten die Proteste darauf ab, die Selektionsfunktion der Universitäten grundsätzlich in Frage zu stellen? Wie könnten konkrete Gegenentwürfe zu den bestehenden Lernfabriken aussehen?

Diese Fragen wollen wir erörtern und den Freiraum des Philosophischen Salons dazu nutzen, um gemeinsam in die Debatte zu kommen.

Die Referierenden, Birte Skoruppa und Simon Hanl, sind selbst Studierende und beschäftigen sich seit einiger Zeit mit Bildungspolitik und Ansätzen für eine verändernde Praxis – nicht nur an den Hochschulen.





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