29.05. Philosophischer Salon: Szenische Lesung und Diskussion zu Adornos und Horkheimers Kulturindustrie

Ort: FH Kiel | Bunker D | 17-19 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung

„Personality bedeutet kaum mehr etwas anderes als Freiheit von Achselschweiß und Emotion“ – eine Lesung und Diskussion zu Adornos und Horkheimers ‚Kulturindustrie‘ von und mit Katia Backhaus, Tobias Bartels und Katharina Marcisch.

Was das Kapitel ‚Kulturindustrie‘ aus der ‚Dialektik der Aufklärung‘ von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer so interessant macht, ist einerseits die harsche Gegenwartsdiagnose, die auch für unsere heutige Gegenwart nicht von der Hand zu weisen ist, und die teils bissige, aber vor allem klare Ausdrucksweise, die die Phänomene eines ökonomisierten Kulturbetriebs in dessen eigenen Begriffen zerlegt und präsentiert. Der Text vereint theoretische Abschnitte, die sich in den allgemeinen Ton der ‚Dialektik der Aufklärung‘ einfügen mit Beispielen, die das Hollywood-Starlet, den müden, realitätsverweigernden Kinobesucher und das grelle Schreien der allgegenwärtigen Werbung in bunten Farben als geistige Bilder entstehen lassen.
Die Lesung will ausschnittsweise die Idee der Kulturindustrie vorstellen und dabei – in ’szenischer‘ Art und Weise – bildhafte Beispiele der Kulturindustrie heute zeigen, um die Aktualität, aber auch die einprägende Realität dieser umfassenden Industrie, die mit Gefühlen und Motiven spielt, aufzuzeigen.





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