1.3. Buchvorstellung „Gramsci global“

Ort: Uni Kiel | Alte Mensa | kleiner Hörsaal | 19 Uhr

In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung sowie dem Argument Verlag

Wie lässt sich die globale Durchsetzung des neoliberalen Projekts verstehen? Und welche Perspektiven eröffnet die gegenwärtige Krise für gesellschaftliche Veränderung? Für die Diskussion solcher Fragen stellt der italienische Marxist Antonio Gramsci (1891-1937) schillernde Begriffe wie „Hegemonie“, „integraler Staat“ oder etwa „organische Krise“ zur Verfügung. Ihnen wird in der Buchvorstellung nachgegangen – samt der Frage, wie eine „widerständige Aneignung Gramscis“ gerade heute aussehen könnte. 


Der Sammelband ist die erste in deutscher Sprache erschienene systematische Auseinandersetzung mit dem Thema Neogramscianismus und der Internationalen Politischen Ökonomie.

In dem ersten Teil der Veranstaltung werden Benjamin Opratko und Oliver Prausmüller (beide Universität Wien) in das Thema einleiten, die Person Gramsci und dessen Ideen vorstellen sowie die Relevanz Gramscis für die Internationale Politische Ökonomie erleutern. In einem zweiten Teil wird sich Laura Horn (Professorin für Internationale Beziehungen und Europäische Integration an der Uni Roskilde) aus neogramscianischer Perspektive mit der Corporate Social Responsibility in der Europäischen Union auseinandersetzen.

Hier ein Link zum Inhaltsverzeichnis des Sammelbandes: „Gramsci global“

Als einführende Lektüre in das Thema Antonio Gramsci sei „Harald Neubert: Antonio Gramsci: Hegemonie – Zivilgesellschaft – Partei : eine Einführung, Hamburg 2001.“ empfohlen.





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