Archiv für Juli 2011

Samstag 13. August | Uni Kiel: John Kannankulam zum Thema „Autoritärer Etatismus“

Am Samstag den 13. August wird Dr. John Kannankulam, Juniorprofessor an der Universität Marburg, in dem ersten Teil der Veranstaltung über das Konzept des „Autoritäten Etatismus“ des marxistischen Staatstheoretikers Nicos Poulantzas sprechen. In einem zweiten Teil wird der Referent das von ihm sowie Sonja Buckel und Jens Wissel betriebene Forschungsprojekt „»Die Transnationalisierung des Staates im Prozess der Entstehung einer gemeinsamen europäischen Migrationskontrollpolitik«“ vorstellen und erläutern, wie in diesem verschiedene Konzepte der materialistischen Staatstheorie etwa in Anschluss an Antonio Gramsci zur praktischen Anwendung kommen.

Die Veranstaltung beginnt um 15:30 und wird gegen 18:30 enden und an der Kieler Uni, Alte Mensa, kleiner Hörsaal (Olshausenstraße 40) stattfinden.

Als Grundlage und eventuelle Vorbereitung eignen sich Kannankulams Beiträge in einem von der associazione delle talpe sowie der Rosa Luxemburg Initiative Bremen herausgebenen Reader zur Einführung in die materialistische Staatstheorie:

http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/rls-papers_Staatsfragen_0911t.pdf

Link zum Forschungsprogramm von Kannankulam: http://www.staatsprojekt-europa.eu

Studiengebühren in Schleswig- Holstein?!

ein gruselige Diskussion um die Einführung von Studiengebühren wird wieder aufgewärmt und das auch noch durch die Rektoren der schleswig-holsteinischen Unis. Das sagt der AStA der Uni Kiel:



SHZ: Unis wollen Studenten „schonend“ zur Kasse bitten

von lpg (a) löwenzahne

UPDATE: AlteMensaAdvis – Broschüre zur Besetzung der Alten Mensa an der Uni Kiel

texte, reden, fragmente und analysen zur besetzung der alten mensa, bildungsstreik und bildungsbegriff.

von der lpg (a) löwenzahn

Hörprobe aus der Broschüre „AlteMensaAdvis“ zur Besetzung der Alten Mensa im Dezember 2009 in Kiel Artikel “ Postideologie oder Fighting Fire with fire“

Hörprobe 2. Die sog. Allgemeinverfügung des Präsidenten der Uni Kiel

AStA der Uni Kiel zur Forderung der Landesrektorenkonferenz nach Studiengebühren in Schleswig- Holstein

aus der einleitung:

„[…]Und schon vor dem Ende der ersten Woche gab esden ersten richtigen Clash; mit Wut, mit Tränen und mit Ernüchterung. Eine mögliche Erkenntnis war, dass es nicht allein um eine funktionierende Essensversorgung und ein großes „WG Gefühl“ gehen kann und darf. Viele Fragen und Bedürfnisse? Viele hielten sich fern, viele waren skeptisch, einige gingen das Wagnis ein, Selbstorganisation in einer offenen und greifbaren Praxis zu versuchen. Es mussten nun völlig unbekannte Prozesse durchlebt, bewertet und professionalisiert werden. Wie treffen wir Entscheidungen? Was wollen wir darstellen? Müssen wir uns vor Repressionen schützen? Wie bekommen wir eine Essensversorgung hin? Wie werden wir wahrgenommen? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Können wir das beeinflussen? Wer sind überhaupt „wir“? Das Ende, das Auslaufen, das Scheitern der Besetzung war absehbar und irgendwann musste es zu enden gehen. Sich deshalb der Praxis, dem Versuch, dem Experiment zu verweigern war wohl oft die Angst vor einem mögliche Erfolg. Und wenige, politisch Interessierten schafften es nicht wenigstens einmal vorbeizuschauen. Vorbeizuschauen unter Verhältnissen, die sonst nirgends in dieser Gesellschaft vorhanden sind. Die schon ökonomisch privilegierte Studierendenschaft genießt nämlich auch solche Privilegien, die gar nicht als diese wahrgenommen werden und somit auch nicht zu einer kollektiven gesellschaftlichen Forderung werden: politische und soziale Experimente zu wagen.[…]“




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