Die Linke und der Nahostkonflikt

Die Linke und der Nahostkonflikt. Extreme Identfikationen und Probleme eines linken Universalimus
AktivistInnen marschieren mit USA- und Israelfahnen oder treffen sich mit der Hamas, um politische Kooperation auszuloten – das ist das Handlungspektrum deutscher Linker zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wenn es um Israel oder Palästina geht. Nicht selten führt die Konfrontation der beiden Lager zu physischer oder psychischer Gewalt. Was bei beiden Extrempositionen meist auf der Strecke bleibt, ist ein kühler Kopf und eine wahrhaft universalistische Positionierung der Linken, die kein Unrecht als kleineres Übel akzeptiert.
Im Vortrag soll den Ursachen dieser Identifikationen nachgegangen werden. Dabei werden beispielhaft die Auseinandersetzungen über den Nahostkonflikt in der deutschen und der britischen Linken analysiert, wobei deutlich wird, welch große Rolle die jeweilige nationale Prägung spielt.

Dr. Peter Ullrich ist Soziologe und Kulturwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Politische Soziologie (soziale Bewegungen/Protest, Überwachung, Erinnerungspolitik/Antisemitismus/Nahostkonflikt) und Medizinische Soziologie (Prävention und Subjektivierung, Versorgungsforschung)

einige vorbereitende Texte und Bücher des Referenten:

„Antisemitismus, Shoah und «deutsche Verantwortung»“

„Die Linke, Israel und Palästina. Nahostdiskurse in Großbritannien und Deutschland“ (Peter Ullrichs Buch zum Thema als PDF)

„Antisemitismus etc. Bedingungen und Grenzen der (linken) Solidarität mit Palästina/Israel“

Peter Ullrich | Textrecycling (Internetauftritt des Referenten)





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