24.6.2010 Melanie Groß (FH Kiel): Geschlecht und Widerstand

Wie gehabt in der Olshausenstraße 40 in Raum 13 (Alte Mensa, kleiner Hörsaal) um 18Uhr.

Wie ist politische Handlungsfähigkeit möglich ohne Rückgriff auf ein fragwürdiges „Wir Frauen?“ Seit den 1990er Jahren wird in der feministischen Diskussion ein Ausweg aus diesem theoretischen Dilemma gesucht. Gleichzeitig sind politische Gruppen aktiv, die durch ihre Orientierung am konkreten Handeln punktuelle Lösungen finden. Melanie Groß zeigt auf, wie post-, queer- und linksradikal feministische Gruppen sich positionieren, um handlungsfähig zu bleiben. Die zwischen ihnen entstehenden Konflikte lassen sich als eine besondere Stärke politischer Bewegungen verstehen, durch die es möglich wird, unterschiedliche Ebenen gleichzeitig existierender Machtformen anzugreifen.

Der Vortrag bezieht sich hauptsächlich auf ihre Dissertation:
Groß, Melanie (2008): Geschlecht und Widerstand. post.., queer.., linksradikal.. Königstein/Taunus : Helmer.

Artikel von ihr auf der Seite des Feministischen Instituts in Hamburg:


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