Archiv für Juni 2010

Martin Büssers Vortrag fällt aus !!

Martin Büsser muss seinen Vortrag zu Geschlechterverhältnissen in der Punk, Hardcore und Emo-Bewegung bei uns in Kiel am kommenden Donnerstag leider absagen.
Ernste gesundheitliche Probleme verhindern leider seine Reise in den Norden.
Eventuell holen wir die Veranstaltung im kommenden Semester nach – wenn, dann erfahrt ihr es natürlich hier.

24.6.2010 Melanie Groß (FH Kiel): Geschlecht und Widerstand

Wie gehabt in der Olshausenstraße 40 in Raum 13 (Alte Mensa, kleiner Hörsaal) um 18Uhr.

Wie ist politische Handlungsfähigkeit möglich ohne Rückgriff auf ein fragwürdiges „Wir Frauen?“ Seit den 1990er Jahren wird in der feministischen Diskussion ein Ausweg aus diesem theoretischen Dilemma gesucht. Gleichzeitig sind politische Gruppen aktiv, die durch ihre Orientierung am konkreten Handeln punktuelle Lösungen finden. Melanie Groß zeigt auf, wie post-, queer- und linksradikal feministische Gruppen sich positionieren, um handlungsfähig zu bleiben. Die zwischen ihnen entstehenden Konflikte lassen sich als eine besondere Stärke politischer Bewegungen verstehen, durch die es möglich wird, unterschiedliche Ebenen gleichzeitig existierender Machtformen anzugreifen.

Der Vortrag bezieht sich hauptsächlich auf ihre Dissertation:
Groß, Melanie (2008): Geschlecht und Widerstand. post.., queer.., linksradikal.. Königstein/Taunus : Helmer.

Artikel von ihr auf der Seite des Feministischen Instituts in Hamburg:


Infos zu Referentin

LEISTUNGS_VERWEIGERUNGS_BLOC auf der Studi Demo am 16.10.2010

LEISTUNGS_VERWEIGERUNGS_BLOC auf der Studi Demo am 16.10.2010

Für dieses Land keinen Finger krumm …

Für den kommenden Mittwoch wird von den AStAen Lübeck, Flensburg und Kiel eine Demonstration organisiert gegen die Sparpläne der schwarzgelben Regierungskoalition. Diese Sparpläne lassen weitgehende Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich erwarten. Vor allem die Universitäten in Flensburg und Lübeck sollen massiv verkleinert werden. An der Lübecker Uni soll der Studiengang Medizin sogar komplett eingestellt werden. Soweit so beschissen.
An diesen Plänen gibt es auch nach unserer Sicht nichts Positives. Jedoch können die Begründungen für die Gegenaktionen nicht unkommentiert bleiben. So wird im Flyer „Uni-versenken … spielen WIR nicht mit“ mit dem Satz geschlossen: „Finger weg von der Zukunft Schleswig-Holsteins!“ – Soweit genauso beschissen. (mehr…)

17.06.2010 Gabriele Winker (TU Hamburg-Harburg): Feministische Gesellschaftskritik jenseits von Alpha-Mädchen und F-Klasse

Das Thema Feminismus/Gender findet nun auch endlich Eingang in die Vortragsreihe des Arbeits- und Aktionskreises kritischer Studierender. Der Vortrag leitet einen ganzen Vortragsblock ein – ihr werdet sehen…..

Feministische Gesellschaftskritik jenseits von Alpha-Mädchen und F-Klasse

Der Feminismus ist tot, es lebe der Feminismus! Während in den massenmedial geführten Debatten die weiblichen Berufskarrieren von gut qualifizierten Frauen und ihre Anpassungsleistungen im Vordergrund stehen, plädiert die Referentin für eine grundlegende feministische Gesellschaftskritik. Danach reicht es nicht aus, primär eine formale Gleichberechtigung voranzutreiben, damit den neoliberalen Status quo zu stärken und auch das Leben von Frauen umfassend und direkt den Anforderungen der Kapitalakkumulation zu unterwerfen. Vielmehr gilt es Politik zu betreiben ausgehend von menschlichen Grundbedürfnissen, die das kapitalistische System, in dem Profitmaximierung oberste Priorität hat, für die meisten Menschen nicht realisieren kann. Mit einem Aufruf zur Care Revolution fordert die Referentin dazu auf, die mit Frauen stereotyp verbundene Reproduktionssphäre neu zu bewerten.

Wie gehabt um 18:00Uhr // Olshausenstraße 40 [Alte Mensa] // Raum 13 (kleiner Hörsaal)

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Regina Stötzel (Journalistin) und Daniel Steinmaier (Journalist, Jungle World): Keine Meldung ohne Meinung – den Blick und das Gehör für versteckte Meinungsmache schärfen

19.06.2010 // 12-20Uhr // Olshausenstraße 40, Raum 13, (Alte Mensa kleiner Hörsaal)


*Workshop über gesellschaftskritischen Journalismus*

In dem Workshop geht es darum, wie linker Journalismus praktisch aussehen kann – und zwar ohne Flugblatt-Jargon und Gesinnungsbekenntnisse. Journalistische Texte sind nie neutral, sondern immer durch Perspektive, O-Töne und Sprache gefärbt. Es gibt also keinen Grund, Neutralität vorzugaukeln. Guter linker Journalismus zeichnet sich dadurch aus, dass er aus einer gesellschaftskritischen Perspektive kommentierend berichtet und dabei seriöse Informationen übermittelt.
Wie können also die Textformen Meldung, Bericht und Kommentar konkret aussehen, damit sie sich einerseits von der Berichterstattung des Mainstream abheben und die Ereignisse aus linker Perspektive kommentieren, andererseits aber auch der zentralen Aufgabe des Journalismus – Information!– gerecht werden? Ziel ist es, den Blick und das Gehör für die „Meinung in jeder Meldung“ zu schärfen und zu üben, einen eigenen Umgang damit zu finden.

Max. 15 TeilnehmerInnen (verbindliche Anmeldung unter ak.unikiel@googlemail.com)




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