5.11. Markus End: Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments – Wie dem Rassismus gegenüber Sinti und Roma bzw. diesen antiziganistischen Zuständen begegnen ?

Bei der Veranstaltung am kommenden Donnerstag wird uns einer der Herausgeber des im Unrast Verlag erschienen Buches „Antiziganistische Zustände Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“, Markus End, ebendieses präsentieren. Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und virulentes Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als »Zigeuner« diskriminiert und teilweise verfolgt. Gleichzeitig mangelt es an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht. Dieser Sammelband soll zu einer breiteren und differenzierteren Diskussion und Kritik des Antiziganismus beitragen.
Markus End lebt in Berlin und promoviert zu Semantiken des Antiziganismus. Von ihm ist u.a. ein Artikel in der aktuellen Phase 2 erschienen in dem er sich mit der antiziganistisch aufgeladenen Berichterstattung der Hauptstadtpresse beschäftigt, als diese im Mai diesen Jahres über eine ca. 60 köpfige Gruppe Roma berichtete. Einen den Ablauf des Geschehens genauer beschreibenden Artikel findet ihr hier.
Nun noch ein paar Hinweise auf Lesenswertes:

Bleiberecht auf Abschiebung

Die Geschichte der Roma

Themenschwerpunkt Antiziganismus in: „HUch! Zeitung der Studentischen Selbstverwaltung“ der Humboldt Uni Berlin u.a. enthalten ist ein Interview mit unserem Referenten





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