4.2.2009 Kritik der politischen Ökonomie

Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie

Seit die Finanzkrise deutlich gemacht hat, dass Krisen nach wie vor zum Kapitalismus gehören, findet auch Marx selbst in der bürgerlichen Presse wieder mehr Aufmerksamkeit. Allerdings liefert seine „Kapital“ nicht einfach eine alternative ökonomische Theorie, die dann für alternative „Bankenrettungspakete“ verwendet werden kann, sondern eine grundlegende „Kritik der politischen Ökonomie“ (so der programmatische Untertitel des „Kapital“). Was es mit dieser Kritik auf sich hat, warum es bei der Marxschen Arbeitswerttheorie nicht einfach auf Arbeit, sondern auf abstrakte Arbeit ankommt, warum es im „Kapital“ um Fetischismus und die „gespenstige“ Seite des Werts geht, was Kapital, Ausbeutung und Krise miteinander zu tun haben, und wieso die Kritik an Kapitalisten, die sich wie „Heuschrecken“ verhalten, oder Bankern, die zu große Risiken eingehen, viel zu kurz greift, darum soll es gehen.

Michael Heinrich ist Redaktionsmitglied von PROKLA Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft und Autor von Die Wissenschaft vom Wert, Münster 1999, Kritik der politischen Ökonomie. Eine Einführung, Stuttgart 2004, Wie das Marxsche Kapital lesen? Stuttgart 2008 sowie zahlreicher Aufsätze zur Marxschen Theorie und zur aktuellen Entwicklung des Kapitalismus (weitere Texte siehe: www.oekonomiekritik.de).

Literaturempfehlungen:
http://www.oekonomiekritik.de/102Was%20ist%20Kapitalismus.htm
http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/die-spielregeln-nicht-die-spieler/





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